Ueber uns - Schützengesellschaft 1904 e.V. Hainstadt

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Ueber uns

Wie alles begann.....

An dieser Stelle möchten wir einen kurzen Abriss über die Geschichte unseres Vereins vorstellen. Um diesen kurzweilig darstellen zu können, verzichten wir bewusst auf Details, sondern beschränken uns auf wichtige Meilensteine der Vereinsgeschichte. Die detaillierte Vereinchronik zum 100-jährigen Jubiläum finden Sie hier als PDF Download.

Alles begann im Jahre 1904. Einzig namentlich bekanntes Gründermitglied ist der Polizeidiener Michael Baier. Die Mitgliederzahl war längere Zeit auf maximal 50 beschränkt. Man wollte wohl, wie man so sagt „unter sich“ sein. Der Schießbetrieb wurde im Saal des ehemaligen Gasthauses „Zum Löwen“ ausgeübt. Geschossen wurde u.a. mit Zimmerstutzen auf 15 m Distanz. Um auch Kleinkaliberwaffen benutzen zu können, wurde nach dem 1. Weltkrieg das Gelände des heutigen Schießstandes am Wald von der Gemeinde gepachtet und den damaligen Verhältnissen entsprechend für das Schießen hergerichtet.

Nach dem Kriegsende 1945, wurden alle Schützenvereine durch ein Militärgesetz von den Alliierten verboten. Um nun das Vereinsleben aufrecht zu erhalten, trafen sich die Mitglieder Ende der 40er Jahre als „Billardklub“ getarnt. Nach Aufhebung des Vereinsverbotes fand am 2. August 1951 die Neugründung statt. Die Mitgliederzahl betrug damals 17 Personen. Der wieder aufgenommene Schießbetrieb beschränkte sich auf das Luftgewehrschießen. Ein vorrangiges Thema in den 50-er Jahren war die Wiederaufnahme des Kleinkaliberschießens auf dem Gelände des Waldschießstandes. Der alte Stand war nach Beendigung des 2. Weltkrieges abgerissen worden. Erst Anfang der 60-er Jahre konnte damit begonnen werden, einen einfachen Schießraum und den dazugehörigen Scheibenstand in Eigenhilfe zu erstellen.

Das Schießen im Saal der Vereinsgaststätte litt unter dem zunehmenden Eigenbedarf der Räumlichkeit durch den Vereinswirt. Die Terminnot nahm ein Ende, als die Gemeinde dem Verein eine Unterkunft in der alten Schule am Bahnhof zur Verfügung stellte. Hier konnte der Verein vier 10 m Stände für die Rundenkämpfe und für das Trainingsschießen einrichten und war unabhängig.

Um die immer noch unbefriedigende Situation auf dem Kleinkaliberstand zu ändern, beschloss die Hauptversammlung, mit der Gemeinde endgültig die Grundstückfrage des Waldschießstandes zu klären. Da in den Disziplinen Sportpistole und Vorderladerwaffen Trainingsbedarf bestand, wurde mit dem Schützenverein Jügesheim ein Pachtvertrag abgeschlossen, der die Möglichkeit eröffnete deren Schießstand alle 2 Wochen mit zu benutzen.

Im Jahre 1976 konnte dann mit dem Bau der neuen Schießanlage begonnen werden. Innerhalb von 2 Jahren wurde dann von den Mitgliedern in tausenden freiwillig geleisteten Arbeitsstunden in überwiegender Eigenhilfe die Schießsportanlage erstellt. Die Materialkosten beliefen sich auf ca. 90.000 DM. Der Stand verfügt über zehn automatische 25 Meter Sportpistolen-Duellstände, hierin sind zehn Luftgewehr bzw. Luftpistolenstände integriert, ferner wurden vier 50 Meter Kleinkalibergewehrstände geschaffen. Mit einem großen Sommernachtsfest wurde bei Anwesenheit von zahlreichen Vertretern von Verbänden und Behörden am 9. und 10 September 1978 die Standeinweihung gefeiert.

Die neue Schießanlage beflügelte das Vereinsleben.

Die Mitgliederzahl stieg in den 80er Jahren auf über Einhundert und auch die sportlichen Erfolge blieben nicht aus.  

Zeitweise konnten zehn Mannschaften für die Rundenkämpfe in den verschiedenen Disziplinen gemeldet werden. Vereinsmeisterschießen, Königsschießen , Grillparties und Familienabende waren und sind sowohl sportliche als auch gesellschaftliche Höhepunkte im Vereinsleben der Hainstädter Schützen. In den 90er Jahren wurde der Schießstand modernisiert. Um den strengeren Vorschriften der Umweltbehörden gerecht zu werden, wurden auf den 25 Meter Ständen Schallschutzmaßnahmen durchgeführt. Die Fußböden in den 10 m Ständen wurden betoniert. Die Flachbauten des Schießstandes erhielten neue Schutzdächer, im 50 Meter Stand wurden neue Schutzblenden errichtet. Der Gewehrstand erhielt ein neues Vordach und einen neuen Fußboden. Auch im Jahr 2004 musste wieder zum Handwerkszeug gegriffen werden. Die neuen behördlichen Vorschriften verlangten Be- und Entlüftungsanlagen auf den 25 Meter Pistolenständen.



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